Dietmar und Geli Unterwegs

23.-30. August 2020 Mit dem Wohnmobil an die Nordsee

Am Sonntag ging es gemeinsam mit einem Freund und somit 2 Wohnmobilen Richtung Norden in den Raum Husum auf dem Stellplatz„ WomoLand-Nordstrand“ in Schleswig Holstein.

Das schöne Wetter aus der Lausitz konnten wir nur bedingt mitnehmen, es wurde merklich kühler und auf die Sonne mussten wir als „ Begleiter“ auch einige Tage verzichten .Nordstrand ist eine eingedeichte Halbinsel im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Sie liegt vor Husum und war bis 1987 eine Marschinsel.Eine Karte von 1850 zeigt Nordstrand noch als Insel ohne Verbindungsdamm zum Festland.

Mit den Fahrrädern durchstreiften wir das Eiland und erfreuten uns trotz Regenschauern an den hübschen Häusern und Gärten. Besonders beeindruckte uns die Kirche der Altkatholiken mit ihrem lachenden Jesus als Altarbild.

Was für uns ungewöhnlich war, dass wir wegen der hohen Deiche nicht das Meer sehen konnten und wenn es einen Weg auf den Deich gab, war Ebbe.

Also besuchten wir Husum, ein kleines nordisches Städtchen.

Am nächsten Tag auf dem Rückweg nach Süden machten wir halt bei der Seehundstation in Friedrichskoog. Beeindruckend, was hier für verwaiste kleine Heuler alles gebaut und getan wird.

Wir sagten der Nordsee adieu und fuhren nach Harpstedt, ein kleines norddeutsches Städtchen mit sehr schönem Stadtpark, der zum Teil als WOMO-Stellplatz genutzt werden kann.

Da das Wetter am Mittwoch nicht sehr fahrradfreundlich war, besuchten wir in Bremen das „Universum“, eine Ausstellung, in der man naturwissenschaftliche Phänomene in den Bereichen Technik, Mensch und Natur mit allen Sinnen erleben kann.

Am Donnerstag schipperten wir mit einem kleinen Schiffchen über den Innenhafen von Wilhelmshaven, der von dem Jadebusen der Nordsee durch Schleusen getrennt ist. Er wurde im 19. Jahrhundert gebaut als Hafen für die Kriegsflotte des Kaiserreichs. Es ist eine beeindruckende technische Leistung.

Am Abend besserte sich das Wetter deutlich und so stand einer Ballonfahrt über Twistringen nichts im Wege.

Am Freitag ging’s nach Bremen zu den „Stadtmusikanten“. Die Stadt hat viele reizende Winkel und viel Historie und wir können stundenlang bummeln, zB. im Schnorrviertel.

Am Sonnabend satteln wir unsere Räder und fahren kreuz und quer über ein gut ausgebautes Netz von Fahrradwegen 30 km durch die grünen Lungen von Bremen.

Am Sonntag geht es wieder nach Hause mit vielen neuen Eindrücken aus dem Norden Deutschlands.

 

2 Kommentare

  1. Es sind sehr beeindruckende Aufnahmen, und wir können feststellen, was es doch für wunderschöne Ecken es in Deutschland gibt. Und wir lernen sie durch Euch auch ein wenig kennen. Herzliche Grüße Gü&Ga

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