Dietmar und Geli Unterwegs

20.-21. Juni 2022 Schatten unter riesigen Bäumen und am Dienstag bis Ioannina

Unser Campingplatz liegt unterhalb der Festung

Am Morgen gibt der Wasserkocher seinen Geist auf! Stunden später, nach zwischenzeitlichem Reparaturerfolg, ist das Ergebnis eindeutig, der Topf kommt in den Müll.

Kabelbruch, ohne Lötkolben-Schrott

Von unserer griechischen Campingnachbarin bekommen wir Pfirsiche geschenkt, einfach so. 

Unser Stellplatz befindet sich unter großen Bäumen

Es ist heiß, wir brauchen eine Abkühlung und gehen baden.

Danach wollen wir den Sonnenuntergang über dem Olymp sehen. Wieder zu spät, die Sonne ist schon in den Wolken über dem Gipfel verschwunden.

Wir trösten uns mit Gyros und gegrillten Sardinen und die Katzen speisen mit. 

Dieses Kätzchen hat an unserem Abendessen teilgenommen 😉

Am Dienstag nehmen wir Abschied von der Ägäis und wenden uns wieder nach Westen ins Landesinnere.

Zur Abreise haben wir noch einen tollen Blick auf das Olymposmassiv

 

Wir wollen unabhängig von der Autobahn nach Larissa, in die Thessalische Ebene.

Da müssen wir zuerst durch das Tempe, das steile Durchbruchstal des Flusses Peneios zwischen Olymp- und Ossa-Gebirge. Seine Länge beträgt etwa 8 km. An seiner engsten Stelle ist das Tal nur 40 Meter breit.

Es sind gewaltige Felswände. Hier soll der Ursee vor Millionen von Jahren abgeflossen sein, wodurch dann bei Kalambaka die Meteorafelsen freisetzte wurden.

Nach der Schlucht beginnt eine sehr trockene Innlandebene, die bis Trikala reicht, wo dann wieder das Pindos- und Orosgebirge sich nach Süden erstrecken. Diese Nord-Süd-Ausdehnung der Gebirge lässt wie in Albanien nur wenige gut ausgebaute Autostraßen in Ost-West-Richtung zu. 

Die Nissanwerkstatt
Alles perfekt erledigt, neue Bremssteine sind montiert

Doch bevor wir uns darüber Gedanken machen, ob wir ohne Autobahnnutzung nach Ioannina kommen, sehen wir eine Nissanwerkstatt und fragen, ob sie sich mal unsere Bremsen ansehen, die nach starker Belastung, und die ist hier häufig, anfangen zu quietschen. Nach einigen Telefonübersetzungsgesprächen ist die Sache klar, das Auto rollt in die Werkstatt und 1,5 Stunden später haben wir neue Bremssteine. Nun können wir zuversichtlich den Gebirgen entgegen fahren. Da wir nach Ioannina wollen, ist die einzige gangbare Strecke wieder über die Autobahn A2, d. h. noch einmal an den Meteorafelsen vorbei Richtung Autobahn.

Die Meteorafelsen

Diesmal von Süden kommend, ist der Blick auf die Felsen viel beeindruckender. Noch einige Fotos, dann geht es in die Berge.

Ein Blick zurück zu den Felsen

Bei den Blicken zurück können wir noch lange die Meteoragipfel sehen. Das konnten wir bei der Hinfahrt noch nicht erkennen.

Die Strassenränder im Gebirge sind ein Kapitel für sich. Wer da bergauf zu weit nach rechts kommt, stürzt nicht den Abhang hinunter, aber er kann auch Schaden nehmen, denn es gibt selten befestigten Randstreifen. Wir kommen gut bis zur Autobahn und der LKW vor uns kippt auch nicht um, obwohl es mehrmals so aussieht. Die Autobahn, ein Wunder von Tunneln und Brücken, bringt uns nach Ioannina. 

Ioannina  ist die Hauptstadt der griechischen Region Epirus. Ihre Einwohnerzahl liegt bei 112.486. Das Zentrum der Stadt ist von engen Gassen und vielen alten Gebäuden aus osmanischer Zeit geprägt. 

Sie liegt auf einer Höhe von etwa 480 m am westlichen Ufer des Pamvotis-Sees.  Die Gemeinde ist inmitten des Pindos-Gebirges eine fruchtbare Landschaft.  

Der Camp liegt direkt am See

Wir finden einen Campingplatz direkt am See, breit, grün, unter Schatten spendenden alten Bäumen. Urlaub pur!

Blicke von unserem Stellplatz

Hier ist ein Regattaverein ansässig.

Nachdem die Sonne unterging erglühte der Abendhimmel in kräftigem Orange, wie ein Mittsommerfeuer.

Überall Restaurants

Nun suchen wir die Altstadt, wir laufen und laufen, kaufen zwischendrin noch einen Wasserkocher und als der Magen vor Durst und Hunger schon kräftig knurrt, kommen wir in ein Gewühl von Gassen, Lokalen und Menschen, dass wir uns schnell verlieren. Die Entscheidung fällt schwer, wir wollen Fisch essen und landen doch in einer Pizzeria.

Ein Blick über den See um Mitternacht

Um Mitternacht schlendern wir dann gestärkt und zufrieden auf den hohe Aufmerksamkeit fordernden Gehwegen zum Camp. Hier schläft schon alles in der kürzesten Nacht des Jahres.

2 Kommentare

  1. Guten Morgen, ihr Lieben, es war wieder sehr interessant eure Reiseberichte zu lesen. Wir freuen uns, dass es euch geht, und dass doch immer einen top Campingplatz findet. Wir wünschen weiterhin eine gute Zeit, viele schöne Erlebnisse. Seid ganz herzlich aus Hoy gegrüßt Günti und Gabi

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