Dietmar und Geli Unterwegs

18.-19. Juni 2022 Ganz nahe bei den Göttern

Am Samstag war der Himmel nur grau und verhangen. Ein Tag zum Lesen, Schreiben, Katzen füttern. Unser Campingplatz „Sylvia“ in Litochoro Plaka ist geräumig, schattig, mit toller kleiner Bar über dem Meer, superfreundlichem Personal, eigentlich sollten wir hier bleiben.

Die kleine Bar
Der Campingplatz „Sylvia“

Aber wir wollen noch mehr von Griechenland sehen. Deshalb fahren wir am Sonntag nach Litochoro (Stadt), die 7 km landeinwärts direkt unterhalb des Bergmassivs liegt. Dann windet sich die Straße 14 km bergauf, immer mit Stellen zum Anhalten und Fotografieren.

Eine große Herde Ziegen blockiert die Straße
Die Stadt Litochoro liegt unter uns
Weite Blicke ergeben siech immer wieder

Heute ist Sonntag, deshalb sind die Parkplätze an den Gaststätten und Einstiegen für Wanderrouten voll besetzt.

Die Mischwälder am ganzen Bergmassiv sind dicht, gesund, fast bis unter die Gipfel wuchernd. Es soll viele seltene Pflanzen und Tiere geben.

Am Ende der Straße, in 1100 m Höhe, ist der Einstieg zum Fernwanderweg E 4. Hier endet für uns der Weg zum Olymp. Die Jugend zieht an uns vorbei nach oben.

Wir begnügen uns mit einer schmackhaften Tasse Gebirgstee, Kaffee und einer griechischen Bohnensuppe. Auf der Rückfahrt werden noch Olympsteine eingesammelt. Wenn schon keine Gipfelerstürmung mehr, dann wenigstens ein paar Brocken vom Olymp.

Wieder im Flachland von Thessalien, eines Regionalgebietes, wie bei uns die Bundesländer, fahren wir an der Küste nach Süden nur 10 km bis Platamonas .

Hier reihen sich Campingplatz an Campingplatz und die Parzellen sind winzig und abgegrenzt. Selbst mit unserem kleinen UFO ist kaum ein Durchkommen auf den engen Wegen mit parkenden Autos. Unser kleiner Zusatzspiegel bekommt einen heftigen Treffer an den Sträuchern !

Wir genießen den späten Abend mit Blick auf das Castle wonach das Camp benannt ist

Am Strand liegen die „Ölsardinen“ mit Cocktails und heißer Partymusik. Wir hätten doch zu Camp „Sylvia“ die 10 km zurückkehren sollen. Der Ort hier ist eine Touristenhochburg mit wenig Charme.

Aber die Pizza am Abend schmeckt.

3 Kommentare

  1. Danke für den Kommentar, Dietmar und Angelika. Wir wünschen euch Gesundheit, was ihr bei der Reise braucht. Wir freuen uns auf unseren wiederzusehen. LG Alex, Rosa

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