30.O5. – 02.06.2026 Auf dem Villaggio Camping La Scogliera
Fünf Tage und Nächte haben wir hier gegenüber dem Stromboli verbracht


unter schattenspendenden Matten in vorderster Reihe mit direktem Blick auf den weißen Strand und das türkisgrüne Meer und mit netten Nachbarn.




Zum Frühstücken begrüßten uns jedesmal kleine Eidechsen und freche Spatzen, die sich ein paar Krümel holen.







Das Wasser war verlockend und bereits angenehm warm, so dass wir nicht widerstehen konnten und uns hinein wagten.
Am beeindruckendsten waren jeden Abend die Sonnenuntergänge.


Der Stromboli wurde meist erst kurz vor Sonnenuntergang sichtbar. Seine aktive Seite ist nach Norden gerichtet, so dass wir keine Eruptionen sehen konnten, nur manchmal war über dem Krater eine leichte Rauchfahne zu erkennen.
Der Stromboli ist einer der weltweit wenigen daueraktiven Vulkane. Im Abstand von 10 bis 20 Minuten stößt er regelmaßig glühende Gesteinsbrocken und Asche aus.

Dieses Schauspiel ist besonders nachts ein beeindruckendes Erlebnis.
Auf der Insel gibt es zwei kleine Dörfer (Stromboli und Ginostra) mit knapp 500 Einwohnern.


In der Nacht zum 2.6. ereignete sich nach Mitternacht ein Erdbeben, das Dietmar gespürt hat.
Laut Meldung des ORF: “Im Süden Italiens hat sich kurz nach Mitternacht ein starkes Erdbeben ereignet.
Um 0.12 Uhr wurde vor der Küste Kalabriens unter dem Tyrrhenischen Meer ein Seebeben der Magnitude 6,2 (INGV, USGS) registriert, teilte die GeoSphere Austria mit.
In der nahe gelegenen Stadt Cosenza sei wahrscheinlich nicht mit Schäden an Gebäuden zu rechnen, denn das Epizentrum lag im Meer, und die Herdtiefe betrug etwa 250 Kilometer.“
Zum Glück gab es wirklich keine Schäden.


