Dietmar und Geli Unterwegs

05. bis 06.07.2026 In der schönen Wachau bei Dürnstein

Am Sonntag verabschieden wir uns von Mesteri und allen neuen Bekannten. 

Wir fahren die inzwischen gewohnte Strecke durch die Dörfer Richtung Westen.

Sehen einige Storchenfamilien und die inzwischen in voller Blüte stehenden Sonnenblumenfelder.

Die Getreideernte ist in Ungarn fast abgeschlossen.

In Sárvár wollen wir für den nächsten Besuch in Mesteri gleich Geld holen. Der Kurs und die Gebühren gefallen uns aber nicht, also schleckten wir nur ein Eis und kauften bei Lidl ein, u.a. leckere Kirschen. Die konnte ich reichlich in diesem Urlaub essen. In Sopron verlassen wir Ungarn.

Doch die ersten Dörfer in Österreich sehen in ihrem Baustil noch sehr ungarisch aus, gehörte diese Region doch jahrhundertelang zum Königreich Ungarn. Erst nach dem Ersten Weltkrieg wurde das überwiegend deutschsprachige „Deutsch-Westungarn“ der Republik Österreich zugesprochen und 1921 offizielle eingegliedert. 

Als wir uns der Donau nähern, sehen wir von weitem das Stift Göttweig auf seinem Berg thronen. 

Wir fahren an der Donau entlang, erkennen bekannte Radstrecken und landen auf dem Camp in Rossatz. 

Von Platz 5, direkt am Ufer haben wir einen Traumblick auf Dürnstein und seine Burgruine. 

Abends gibt es im Restaurant am Campingplatz  Schnitzel und Marillenknödel. Darauf warte ich schon den ganzen Urlaub. 

Nun sind wir wieder in der Wachau, dem Landstrich, der uns an der Donau so gefällt.  Es ist der rund 35 Kilometer lange, wildromantische Abschnitt des Donautals in Niederösterreich zwischen den Städten Melk und Krems. Die gesamte Region ist weltweit für ihren Wein- und Marillenanbau, historische Burgen und Schlösser bekannt und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Während des Frühstücks am Montag begann es zu regnen. Wir zogen uns in unser UFO zurück und beobachteten die Schiffe, die am anderen Ufer in Dürnstein anlegten und Hunderte Besucher frei ließen.

Der kleine Ort wird überquellen von den vielen Menschen. 

Wir beobachten durch die UFO-Tür den regen Schiffsverkehr. Die großen Lastkähne mussten sich um die Donauschlingen mit den beachtlichen Flussschiffen abstimmen, wer fahren darf.

Auch sehen wir, wie diese großen Flussschiffe auf der Stelle wenden können und wie sich die kleine Fähre von Rossatz nach Dürnstein an den großen Passagierschiffen vorbei schlängelt. 

Am Nachmittag kam die Sonne wieder und tauchte Dürnstein in ein traumhaftes Licht.  

Der Ort kommt erst richtig zur Geltung vom Rossatzer Ufer aus. 

Am Abend ist alles zur Ruhe gekommen und die Donau fließt so ruhig dahin , dass sich Dürnstein darin spiegelt.

Am Abend gehen immer mehr Lichter an und die Burg erscheint wie eine bewohnte Festung !

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