Dietmar und Geli Unterwegs

08. und 09. Oktober 2026  Auf den Kaiserwiesn in Wien

Nach Tanken in Ungarn und Einkaufen in Österreich kommen wir erst 14.45 Uhr in Wien auf dem Camp „Neue Donau“ jetzt „MICAMPA“ an.

Wir dürfen Schirme an der Rezeption mitnehmen als wir erzählen, dass wir zu den Kaiserwiesn wollen und für den Abend Regen angesagt ist. Ein toller Service. 
Jetzt heißt es, sich sputen. Aber es braucht doch seine Zeit bevor wir starten und uns zu Fuss zur U 2 aufmachen. Es sind nur 5 Stationen bis zum Prater.

Eine Station heißt „ Stadion“, hier ist in unmittelbarer Nähe das berühmte „Ernst-Happel-Stadion“.

Am Prater angekommen, führt uns der Weg gleich zu den Wiesn. Die Laute Blasmusik war bis zum Bahnhof zu hören. Viele Besucher waren in klassischer Wiesnkleidung zu sehen.

In den beiden großen Zelten steppte schon der Bär und die Leute standen auf Tischen und Bänken.

Im Gösserzelt bestellen wir ein halbes Hähndl und eine Maß Bier, mussten uns aber mit dem Verzehr beeilen, da 17 Uhr das Zelt geräumt sein musste für die Vorbereitung der Abendveranstaltung.

Im Festgelände draußen gab es genug Musik und Bier, und andere Genüsse, so dass es nicht langweilig wurde. Ich gönnte mir einen leckeren „Sturm“ und merkte gar nicht , dass der Sturm am Himmel mit Regen einsetzte, da wir in angenehmer Runde mit anderen Wiesngästen plauderten.

Doch plötzlich schüttete der Himmel seine Gießkannen aus und wir flüchteten rasch zum Bahnhof. Nur gut, dass wir die Schirme mitgenommen hatten. 

Am nächsten Morgen war der Himmel wieder blank und die Sonne strahlte, aber die Luft war deutlich frischer. 
Auf dem Camp nutzten wir das moderne Waschmaschinensystem und in zwei Stunden war die Wäsche schrankfertig. 

Also konnten wir nochmals unseren Wiesnausflug starten. Diesmal ohne Schirm, aber mit wärmerer Jacke. Nun reichte die Zeit für einen längeren Aufenthalt in beiden Zelten.

Wir gönnten uns Weisswurst, Bier, Sturm und Wiener und wurden ganz beduselt von der lauten Musik und dem Bier.

Die Bedienungen in den Zelten haben unsere volle Hochachtung, schleppen sie doch nicht nur  bis zu 13 Maß Bier auf einmal sondern in den großen Festzelten auf den Kaiserwiesn tragen Spitzenkellner auf den großen Serviertabletts – dem sogenannten „Schlitten“ – zwischen 20 bis 25 Portionen (Teller) gleichzeitig auf den Schultern.

Das Kunststück besteht darin, diese von der Schulter auf einen Tisch zu lancieren ohne das Essen von den Tellern rutschen zu lassen. 

Auf den Wiesn im Freibereich wurden wir durch Stände aus Mayrhofen und

Schladming an unsere ersten Fahrten nach Österreich vor 35 Jahren erinnert. 

Zu der Musik der Kapellen tanzten Volkskunstgruppen nicht nur aus Österreich sondern auch aus der Schweiz. 

Nachdem die letzte Aussenkapelle ihre Instrumente eingepackt hatte, machten auch wir uns auf den Heimweg. Nun haben wir unseren Bedarf an Blasmusik erst mal für eine Weile gedeckt. 

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