Dietmar und Geli Unterwegs

10. November 2019 Sonnenaufgang über Pokhara

Um 4.45 Uhr klingt wieder mal der Wecker. 5.28 Uhr stehen wir an einem kleinen Bus. Zwei Minuten später rattert der Bus bergan, es scheint wieder eine kurvige, enge Bergstraße zu sein. Es gibt keine Straßenbeleuchtung, aber wir entdecken im Scheinwerferlicht Schulkinder, die schon bergab unterwegs sind.

Es geht immer höher, links und rechts leuchten tief unten die Lichter der Orte und über uns die Sterne. Dann hellt sich im Osten langsam der Himmel auf.

Der Bus hält, überall stehen andere Busse. Hunderte Menschen stehen schon auf Dächern und Plattformen und warten auf das Tageslicht.

Im letzten Funkeln der Nacht erkennen wir das riesige Annapurnamassiv – gigantisch. Das erste Morgenlicht beginnt die Gipfel zu erleuchten und dann werden sie von der aufgehenden Sonne in rotes Licht getaucht – atemberaubend. Immer mehr Gipfel bekommen einen roten Anstrich und erst Minuten später wird die Sonnen auch für uns sichtbar.

Hatten wir ein Glück, gleich beim ersten Anlauf erblicken wir das ganze Panorama. Andere sind schon den 4. Tag hier und haben erst jetzt das Schauspiel erlebt.

Bevor wir zum Frühstück fahren, müssen wir noch die Götter im Hochzeits- und Morgentempel beschenken mit unserer Anwesenheit. Geneshas Elefantentempel und seine Ratten begrüßen wir auch. Die Menschen verehren neben ihren Hauptgöttern Krishna, Buddha,

Shiva, Hanoman, der Affengott, Indra, Gott des Regens, Lakshmi, die Göttin des Geldes und des Glücks, Vishnu, Ganesh noch tausende andere Gottheiten und Geister. Es gibt unendlich viele Glaubensregeln, doch die Jugend lebt das alles mit heiterem Gehorsam.

Wir entziehen uns dem Zauber der Düfte, Blumen, Rituale um endlich zum Frühstück zu fahren.

Gestärkt geht es zu einem reißenden Wasserfall, in eine superenge Höhle und zu den tibetischen Flüchtlingen.

Der Nachmittag ist dem Geldausgeben vorbehalten. Es findet sich immer was.

Den Abend genießen wir auf unserer Terasse🥂!

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