Dietmar und Geli Unterwegs

12. November 2019 Rückfahrt von Pohkara nach Kathmandu

Heute heißt es schon um 6 Uhr am Frühstücksbüffet zu stehen.

Nur die 3 Überflieger dürfen noch schlafen. Sie wollen nicht 7 oder mehr Stunden mit dem Bus fahren und nutzen daher die Verbindung mit dem ✈️!

Um 7 Uhr sind alle startbereit.

Auf der Fahrt erfahren wir, wie Gott Ganesh zu seinem Elefantenkopf kam und wie er zum beliebtesten Gott der Hindus wurde. Gagan kann so herrlich erzählen.

Später singen Gagan und Ganesh, so vergeht die Zeit sehr schnell im Bus 🚌.

Unser Fahrer meistert auch heute die „ nepalesische Verkehrssituation „sicher und souverän.Die Überholmanöver aller Verkehrsteilnehmer sind atemraubend. In Kurven wird mit Hupe überholt, auf gerader Strecke durch Sichtkontakt. Keiner erregt sich, weil keiner auf seine Vorfahrt pocht. Ziel ist für jeden, sicher vorbei zu kommen und schneller als die anderen zu sein.

Gagan vertreibt uns weiter die Zeit mit Informationen und Geschichten über sein Land sowie die verschiedensten Regeln der vielen Volksgruppen.

So werden in einer Gegend die Mädchen gleich nach der Geburt mit der Sonne verheiratet, als kleines Mädchen mit einer Avocadonuss und später mit einem Mann. Stirbt der Mann zeitig, dürften Witwen nach hinduistischem Glauben nicht mehr heiraten. Wer aber mit einer Avocadonuss verheiratet ist, wird nicht als verwitwet angesehen und darf wieder heiraten.

Auch die Namensgebung bei den Kindern ist spannend. Die Kleinen bekommen im Laufe ihrer ersten Jahre von verschiedenen Personen Namen, die sie selbst bevor sie den ersten Ausweis bekommen, ändern können.

Auch die Texte ihrer Lieder übersetzen sie uns.

So vergeht die Zeit während der Fahrt relativ schnell.

Bei einer Kaffeepause zeigt uns Ganesh noch einen riesigen Mangobaum, einen Avocadobaum und endlich Linsen, die als Reisfeldumrandungsstabilisator dienen. Alles sehr spannend für uns.

Und dann stand hier noch der Rudrakshyabaum, der heilige Baum, aus dessen Samen die Gebetsperlenketten hergestellt werden. Es müssen 108 Perlen sein.

Als wir starten wollten

„ sprang“ der Bus nicht mehr an🤭……kein Problem, der Fahrer hatte eine Ersatzbatterie mit, diese wurde als Starthilfe angeschlossen und schon

„lief“ der Bus!

Nach einer wahnsinnig kurzen Fahrzeit von 8 Stunden für 200km mit 3 Pausen erreichen wir etwas durchgeschüttelt Kathmandu. Der Fahrer hat Schwerstarbeit geleistet.

Jetzt noch Nepaltee und -kaffee kaufen und es geht zum Abendessen. Das ist wieder lecker.

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