Dietmar und Geli Unterwegs

14. Juni 2022 In der Zagoria, Nordgriechenlands faszinierender Landschaft

Unser Stellplatz am Rande von Konitsa war sehr ruhig. Wir schlafen lange und stellen fest, nach griechischer Zeit muss die Uhr noch eine Stunde vorgestellt werden. 

Zuerst hole ich Baguette, lange vermisst. In unserem UFO ist es kühl, es steht im Schatten, nachts waren nur 17 Grad. Wir sind 580 m hoch. 

Nach dem Frühstück, es ist inzwischen Mittag, geht die Fahrt wieder die steilen Straßen bergab bis zum Flussbett des Aoos. Wir fahren die gleiche Strecke zurück, die wir gestern aus Albanien gekommen sind bis zur Abfahrt zur Vikosschlucht.

Hundefütterung auf der Straße

Es geht abermals steil bergan bis in 1300m Höhe. Die Gewitter ziehen sich schon wieder bedrohlich zusammen. In der Höhe eröffnet sich eine große Hochebene, der Zagoria, in der es früher 46 Dörfer gab, die zum Teil verfallen oder heute neu als Touristenorte wiedererstanden sind, wie Monodendrion, alle Häuser aus Kalkstein gebaut mit dicken Schieferdächern.

Von Monodendrion führt heute eine neue Straße bis 100 m vor der Schlucht. Die letzten Meter gehen wir auf einem gepflasterten Fussweg zu einem ummauerten Aussichtspunkt mit Blick in die Tiefe der Schlucht – atemberaubende! 900 m steile Wände bis nach unten zum Bett des Voidomatis. 12 km erstreckt sich die Schlucht durch das Pindosgebirge. Gestern waren wir am Ausgang der Schlucht an der alten Brücke.

Wir gehen beeindruckt zurück und sehen am Himmel, dass wir hier gerade das Sonnenfenster zwischen zwei Gewittern erwischt haben.

Für junge Wanderer ist diese Gegend hier ein Traum mit fast unberührter Natur!!!

Jetzt machen wir uns auf zu den Meteora-Klöstern. Wir benutzen ein ganzes Stück die Autobahn A2, auf der ein Tunnel dem anderen folgt. 

Die 33 km von der Autobahn bis Kalambaka, wo die Felsen mit den Klöstern liegen, kommen uns wieder durch die nicht enden wollenden Kurven wie eine Ewigkeit vor. 

19.30 Uhr sehen wir endlich die Felsen und das Camp.

Auf dem Grill brutzelt schon das Abendessen.

Als letztes noch ein strahlend roter Abendhimmel – Griechenland du beeindruckst uns!

2 Kommentare

  1. Hallo Geli und Dietmar,
    heute habe ich mir endlich die Zeit genommen, eure bisherige Reise nachzuverfolgen. Was für ein toller Bericht, so viele beeindruckende Fotos!!! Das macht Lust auf Durchstarten.
    Wir wünschen euch weiterhin eine tolle Zeit und freuen uns auf das Wiedersehen mit euch.
    Sylvia und Jean-Pierre

    1. Danke euch für den Kommentar. Wie immer ist es interessant und beeindruckend wenn mehrere Länder bereist werden , wenngleich bei dieser Reise auch ähnliche Kulturen zwischen den Völkern bestehen .
      Wir haben wieder viele Kontakte und sehr angenehme Begegnungen gehabt.
      Wir sind auch von euren Unternehmungen beeindruckt, die immer sehr aktiv verlaufen
      und wir in Polarsteps
      „verfolgen“.
      Liebe Grüße
      G & D

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