Dietmar und Geli Unterwegs

18. – 27. September Südafrika 2017 Rundreise Kapstadt

Es ist ein wildes Jahr, dieses 2017. Genau vor einem Jahr kamen wir aus Russland zurück. Inzwischen waren wir in Moskau, in Frankreich, Kasachstan, Mexiko und auf der Donau, und jetzt sind wir in Südafrika auf der Südhalbkugel.

Obwohl der Flug ✈ lang war, gibt es keinen Jetlag. Die Flugroute führte uns mit Zwischenlandung in Istanbul, weiter 11 Stunden nach Kapstadt.


Die Luft ist angenehm frühlingshaft hier unten in Kapstadt. Die Natur erscheint jungfräulich grün, der Raps beginnt zu verblühen. Alles wirkt ein bisschen heimatlich vertraut, wie bei uns im Frühling.Auch in der großen Einkaufsmall, der „Waterfront“, die wir am Abend besuchen, finden wir überwiegend vertraute Shops.


Nur der Linksverkehr auf den Straßen ist für uns sehr gewöhnungsbedürftig, insbesondere im Kreisverkehr. Kein Problem, wir sitzen ja im Bus 🚌.

Der Tafelberg hüllt sich bei unserer Ankunft in sein weißes Wolken-Tafeltuch. Am nächsten Morgen zeigt er sich in seiner vollen Pracht in der Sonne.

Der Blick auf die Stadt und den Atlantik ist beeindruckend. Die erdgeschichtliche Entwicklung dieser Berge auch. Sie sind 260 Mill. Jahre alt (etwa 10 mal älter als die Alpen) und von 3000 m Höhe auf rund 1000 m Höhe erodiert.


Hier oben leben verschiedene Tiere. Die kleinen Dassies, sie sehen aus wie grosse Hamster,liegen in der Sonne auf sicheren Plätzen und blinzeln in die Kameras. Sie sind in ihrer DNS Elefanten und Seekühen ganz ähnlich.


Im Stadtteil Bo-Kaap leben Nachfahren eingewanderter Malaysier, die ihre Häuser sehr unterschiedlich und farbenfroh gestalten, da es früher hier keine Hausnummern gab.




Erst auf dem Wege zur „Garden Route“ kommen wir an den ersten Townships vorbei und sehen die noch immer existierende Rassentrennung.


An der Garden Route können wir jetzt erste exotische Tier und Pflanzen sehen, Flamingos, Strauße, Strelicien, unbekannte herrlich rot blühende Bäume.


Als wir uns dem Indischen Ozean nähern wird es wieder kühler und wolkig. In Mossel Bay angekommen, tobt der Ozean. Was für ein Gefühl, früh noch am Atlantik und jetzt am Indischen Ozean. Der Badeort hier sieht wie an der Nordsee aus.



Heute am Donnerstag fahren wir weiter auf der Garden Route Richtung Georges bis hinter Knysna an die Lagune. Es ist bewölkt und wohltemperiert und wir haben immer wieder herrliche Blicke auf den Ozean.


Um Knysna hat es im Juni dieses Jahres einen verheerenden Waldbrand gegeben mit schweren Opfern an Hab und Gut der Mensch.

Es geht weiter Richtung Osten mit herrlicher Vielfalt an Flora durch den Titsikamma Nationalpark, was „Wasserreicher Platz“ bedeutet. Es ist einer der letzten Urwälder Südafrikas. Wir bestaunen den Yellowwood-Baum, der 37 m hoch und 800 Jahre alt ist.




Am Straßenrand sitzen Paviane.


Zurück in Knysna, machen wir einen kleinen Stadtbummel und essen etwas an einem Kiosk.

Auf der Lagune fahren wir mit einem Boot bis zum Ozean. Die kräftigen Wellen brechen sich am Ufer. Unser Boot bleibt in der sicheren Lagune. Eine große Robbe zeigt sich neben uns.




Die Häuser entlang der Lagune zeugen vom Wohlstand der Besitzer. Anders geht es den Menschen auch hier in den Armenvierteln und den Brandopfern.



Zurück bringt uns der Bus wieder nach Mossel Bay, wo wir noch einmal übernachten. Ganz am Ende des Tages lugt noch die Sonne durch die Wolken.


Ich denke, Südafrika ist ein Land der Gegensätze und Geheimnisse, ein Land des Reichtums und der Armut. Wir fahren im klimatisierten Bus vorbei an den zwei Seiten des Lebens hier.

3 Kommentare

  1. Hallo Ihr Zwei, schade dass wir es nicht gewusst haben, dass ihr in SA seid. Wie ist Eure Route? Wir sind gerade im Mosambik.

    Herzliche Grüße
    Gudrun um Dieter

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