Dietmar und Geli Unterwegs

22. – 23. September 2017 Südafrika 🇿🇦

Der Tag beginnt für uns sehr zeitig. Frühstück ist ab 6.30 Uhr. Der Ozean ist stürmisch, die Surfer 🏄 sind begeistert. Ich muss Sand und Muscheln sammeln.


Auf dem Rückweg nach Kapstadt biegen wie nach „Heidelberg“ von der „Garden Route “ auf die „Wein Route“ ab. Es wird gebirgiger und teilweise wüstenähnlich,(Halbwüste). Wir fahren durch die Little Karoo.


Auf dieser Fahrt halten wir noch vor einem Gefängnis in dem N. Mandela 2 Jahre von den insgesamt 27 Jahren  Haft verbrachte.


Bei einem Weingut sind wir zur Weinverkostung angemeldet. Wir erfahren einiges über die verschiedenen Weine, über die Arbeit auf dem Gut und die sozialen und kulturellen Angebote für die Arbeiter nach der Apartheid-Zeit.


Bevor wir wieder unser Hotel in Kapstadt erreichen, halten wir noch an einem schönen Aussichtspunkt am Clifton Beach mit Blick auf den Atlantik und die 12 Apostelfelsen.


Abends besuchen wir eine Folkloreveranstaltung. Es werden 15 verschiedene afrikanische Speisen gereicht von Südafrika bis Marokko, alles sehr lecker, dazu ein wenig Trommeln, Gesänge und Tanz.


Heute, am Samstag, ist der Zeitplan noch straffer. Um 05.45 Uhr klingelt der Wecker,dann Frühstück und Koffer bereit stellen!7.30 Uhr fahren wir los Richtung Kap der Guten Hoffnung. Die Uferstraße ist steil am Fels gebaut und die Blicke sind atemberaubend. Der Atlantik tobt in der Tiefe.



Später wird die Straße wieder unspektakulärer. Dafür zeigen sich Pavianfamilien am Straßenrand und Antilopen.


Die Straße ist gesäumt von Proteasträuchern, Südafrikas Nationalblume. Leider bekamen wir noch keine vor die Kamera.

Um 9.30 Uhr sind wir am Kap. Atemberaubend!!! Der Sturm haut uns fast um. Wir fühlen uns wie am Ende der Welt. Vor uns liegt der Ozean und dahinter ist die Antarktis…….





Wir fahren mit dem Bus hoch zum Cape Point. Hier kann man mit einer kleinen Seilbahn bis unterhalb des riesigen Leuchtturms fahren. Hier oben tobt der Sturm noch stärker und man hat einen traumhaften Rundblick auf beide Seiten des Kaps und des Ozeans.


Das ist aber nicht die Stelle, wo beide,der Indische und der Atlantische Ozean zusammentreffen. Die ist weiter östlich bei Cap Agulhas. Diesen Platz kennt kaum jemand.
Eine interessante Geschichte gibt es von den hier lebenden Pinguinen. 3 verletzte Pinguine sind mal an der Ostküste des Kaps gestrandet. Sie wurden von den Menschen gesund gepflegt. Darauf beschlossen sie hier zu bleiben und eine kleine Kolonie zu gründen.

Bevor wir den Weg zurück nach Kapstadt antreten, besuchen wir noch eine Straußenfarm. Wir erfahren, dass die Eier 1,2 bis 1,8 kg schwer werden, einen erwachsenen Mann tragen, 48 Tage ausgebrütet werden und vieles mehr. Ein Ei hat so viel Inhalt wie 25 Hühnereier. Ein Strauß kann bis zu 80 Jahren alt werden.



Fast alles an den Tieren ist verwertbar. Aus dem Leder werden wunderschöne, unbezahlbare Taschen hergestellt.


Aber die Zeit drängt, der Flieger wartet nicht. Unser Fahrer bringt uns wieder sicher nach Kapstadt. Wir sind mit ihm 1500 km durch seine Heimat gefahren. Ronny, unsere lebensfrohe Reisebegleiterin bringt uns bis in den Flughafen. Herzlicher Abschied und danke.

Der erste Abschnitt der Reise ist vorbei. Wir haben das Gefühl, 10 Tage hier gewesen zu sein. Jetzt fliegen wir nach Johannesburg. Mal sehn, was uns da erwartet.



Der Flug verlief reibungslos. Die neue Reisebegleiterin wartete schon auf uns, sie bringt uns ins Hotel und ein schmackhaftes Essen wartet auf uns.


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