Dietmar und Geli Unterwegs

03. Mai 2016 „Badewannentraum“ in Orel

Nach einem wunderschönen Frühstück in der Morgensonne bei 16 Grad inmitten zart grünender Birken begann unsere nächste Etappe. Am Abend vorher hatten uns noch hunderte Maikäfer besucht, eine Seltenheit zu Hause. In einen winzigen Dorf gab es vor jedem Haus eine Wasserleitung. Wir zapften uns jeder einen Kanister ab und da wir die „moderne“ Technik nicht so richtig beherrschten, half uns eine Frau. Bald darauf schaut eine Babuschka aus dem Hoftor um zu sehen, was vor ihrem Haus passierte. Wir bedankten uns für das Wasser und sie segnete unseren Weg. Der Weg bis zur Hauptstraße M 13 war recht holprig aber mit wenigen Fahrzeugen. Auf der Hauptstraße ging es dann wesentlich rauer zu, es wurde rechts an allen möglichen aber verbotenen Stellen überholt (Kreuzungen, unbefestigten Randstreifen,Überholspuren) und auch die Überholmanöver auf der linken Seite waren oft sehr riskant. Als Erholung speisten wir in einem kleinen aserbaidschanischen Straßencafé ganz lecker. Und dann stand da ein Polizeiauto und hatte es auf uns abgesehen. Wir mussten alle 4 anhalten und alle Papiere wurden genauestens kontrolliert. Und bei Eckhard fanden sie etwas. Der unbefristete deutsche Führerschein sei nach russischem Recht nur 10 Jahre gültig. Wir konnten das Gegenteil nicht beweisen, also ließen wir uns auf keine endlose Diskussion ein und zahlten. Das rettete uns vielleicht an der nächsten Kontrolle, denn dort konnten wir durchfahren. Die Fahrt durch Orel war problemlos, das Hotel dank Internet schnell gefunden. Großer Parkplatz, 5*, genug Zimmer, Frühstück, moderater Preis, Registrierung wird erledigt und eine Badewanne, nach 5 Nächten im Wald der pure Luxus. Nach ausgiebigem Bad ging es dann zu einem kurzen Stadtbummel und Einkehr in eine Bierbar. Das Essen war sehr lecker und preiswert und dazu gab es kostenlos Fußball München – Madrid.

  1. Hey ihr zwei, Also unter echten russischen weissen Birken frühstücken, daß wäre ja auch mal mein Traum!!!! und dann noch mit Maikäfern – die sehen wir ja hier schon lange nicht mehr? Die Fotos sd grosse Klasse, Mit der Polizei ist wohl auch nicht zu spaßen, machen ihre eigene Gesetzte, na hoffentlich reichen da Eure Finanzen ??? Wir können ja schon mal für alle Fälle nen Notgroschen bereithalten, schließlich wollen wir Euch ja auch wiederhaben!!
    Wir haben heut Faradtreff – werde berichten u. Bilder zeigen. (Marianne blogt auch)
    Bärbel Kriens läßt herzl Grüssen, Bärbel Wa – Reha ? laß mir mal d. Tnr. von Halli geben.
    Also dann weiter – gute Fahrt
    Ilse

  2. Einen schönen Gruß an die Marco-Polo-Erben. Eure Erlebnisse habt Ihr schön beschrieben und bebildert. Die Bilder belegen das alte Russische Sprichwort, wonach 100 km Entfernung keine Entfernung wäre. Offensichtlich sind auch 50 Jahre kein Zeitraum für Entwicklung. Alles noch so, wie zur Studienzeit in den 70-ern. Auch die behördliche Wegelagerei hat sich seit den damaligen Zeiten (vielleicht sogar seit den Zeiten Peters des Großen) nicht geändert.
    Doch, eine Veränderung ist mir aufgefallen: Bild vom 2. Mai, Kirche: Dort scheint eine Tartanbahn zum „Gläubigenlauf um die Kirche“ verlegt zu sein.
    Danke nochmals für Eure erfrischenden Berichte und weiterhin keinen Achs- und Federbruch. Bleibt gesund.
    Jürgen und Gabi

  3. Hallo und guten Morgen, wieder ein Stück Eurer Strecke gut und ohne besondere Probleme geschafft.Die Aufnahmen sehr interessant und schön.Für die Weiterfahren alles Gute und passt
    auf Euch auf.Gü und Ga

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