Dietmar und Geli Unterwegs

05. Mai 2016 Wir überqueren den „Stillen Don“vor Woronesh 

Am 3. Schlachtfeld wiederein strahlender Morgen. Vor dem Museum „Am 3. Schlachtfeld“ in Prochorovska noch schnell alle Mail’s gelesen bevor wir in die Vergangenheit eintauchen. Hier, genau hier, begann die Großoffensiven gegen die deutsche Wehrmacht am 12. Juli 1943, die in Berlin endete. Es ist schon beklemmend, gerade die Winterbilder von diesen Schlachten zu sehen. Aber eine Stunde später stehen wir wieder in der Sonne und wir sind wieder im Hier und Jetzt. Inzwischen beginnt sich der Himmel zu verdunkeln. In einem kleinen „Magasin“ noch schnell die Vorräte aufgefüllt und um Wasser gebeten und wir bekommen alle anstands- und kostenlose unseren 5-Liter-Kanister gefüllt. Vor Woronesch kommt kalter Wind auf und es beginnt zu tröpfeln. Wir überqueren den stillen Don. Hier tropft es nur so nach Geschichte. Woronesh ist zumindest in ihren Randbezirken, die wir nur streifen, nicht sehenswert. Wir nächtigen in einem verlassenen Parkgelände und fragen uns, was in diesen verlassenen Villen schon alles passiert ist. Das Gelände ist unweit eines Sees, der von dem Fluss Woronesh gestaut wird. Nach der Staumauer fließt der Fluss in den Don. Jetzt sitzen wir im Vorraum einer russischen Banja und schwatzen. Hier ist es schön warm und draußen nieselt es.


  1. Freue mich jeden Tag auf Eure Bilder und Texte. Von Martina bekomme ich auch oft so stimmungsvolle Bilder. Ich hoffe, Ihr habt auch die Banja genossen und nicht nur den Vorraum?
    Ich bin immer noch begeistert davon. Kein Vergleich mit unserer Sauna. Haltet weiter die Ohren steif und ärgert Euch nicht über event. Unzulänglichkeiten. Liebe Grüße Monika

  2. Ich finde auch diesen Bericht gut, auf den Bildern sieht es so aus hättet schon den ersten Waschtag.Wir freuen uns,dass es euch gut geht.Günter interessiert immer die Geschichte der jeweiligen Stadt.Er ist wie immer sehr wissbegierig. Und sicher wird es später viele Fragen haben.Ganz liebe Grüße von Günter und Gabi

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