06. Mai 2016 Russische Weiten – vom Don zur Wolga
Russische Weiten –
vom Don zur Wolga
Wir haben heute Bilder der zurückliegenden Tage ergänzt !
Heute morgen sehen die verfallenen Häuser um uns herum in der Morgensonne wie verwunschene Schlösser aus. Es gelingt uns in Erfahrung zu bringen, dass dies hier zur Zarenzeit einem Grafen Scholov als Wintersitz diente. Im Krieg waren rumänische Offiziere hier, dann wieder russische. Danach war es ein Sportzentrum, jetzt verfällt alles. Wir müssen zurück nach Woronesh und können gar nicht fassen, was für tiefe Schlaglöcher es in einer Stadt geben kann. Auf der Ausfallstrasse nach Rostow am Don wird die Straße wieder besser. Die Landschaft ist unverändert, schnurgerade Straßen, ebenes Gelände immer nur von Bachläufen zerfurcht, die Straße geht dann steil zu früheren Furten hinab. Den Strassenrand säumen die ewig gleichen Bäume. 430 km immer das gleiche Bild und das nicht den ersten Tag. Da bieten die Wolken mehr Abwechslung. Mal kleine Wölkchen, dann dicke Quellwolken, später schwarze Regenwolken. Die Orte liegen meist abseits der Straße. Nur einmal fahren wir mittendurch, durch „Anna“, gegründete 1648. Ein kleines Städtchen mit einer hübschen Kirche. Die Hauptverbindungsstrasse von Moskau nach Wolgograd ist recht gewöhnungsbedürftig, aber wir sind gut voran gekommen. An einem Motel, 150 km vor Wolgograd, können wir schlafen und essen. Hier haben wir gutes Internet.











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