Dietmar und Geli Unterwegs

12. Mai 2016 heute wollen wir nach Kasachstan 

Kurz nach 9 Uhr starten wir von unseren Platz am Prochorfluss im Wolgadelta, welches von West nach Ost 150 km breit ist. Nach 30 km sind wir an der kasachischen Grenze. Wir sind jetzt 3715 km von zu Hause entfernt. In 30 Minuten sind wir auf russischer Seite abgefertigt – Rekordzeit.

Dann fahren wir über den „Kigatsch“ , den Grenzfluss zwischen beiden Ländern, der auch zum Delta gehört.

Nach 1 Stunde haben wir auch hier alles erledigt und unsere Fragen gestellt. Anmeldung ist nicht mehr nötig (Migration)und Autoversicherungen soll es an Tankstellen geben.

Wir sind sehr erwartungsvoll auf das neue Land. Das Delta geht links und rechts der Straße noch 58 km weiter, Pferde und Kühe und jetzt auch Kamele stehen im bzw. am Wasser. Und ab und an überqueren einige unvermittelt die Straße. Doch das Anhalten ist kein Problem, denn unsere Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt die ersten 37 km 12 km/h. Diese Straße in ihrem Zustand zu beschreiben, vermag mein Wortschatz nicht und vorstellen kann sich das zu Hause auch keiner. Da sind Pisten in der Wüste Autobahnen.

Die Häuser in den Dörfer in dieser Grenzregion waren ähnlich marokkanischen Lehmhütten. Ab dem ersten größeren Ort wurde alles besser, es gab ganz neue Häuser und auch die Straße wurde etwas befahrbarer.

An der Tankstelle erfuhren wir dann, dass es die Versicherung für das Auto im Ort gibt. Ich bekam eine wunderschöne Zeichnung für den Weg und wir machten uns auf die Suche. Wir fanden die Agentur wieder mit einem netten Helfer.

Was dann begann endete nach 2,5 Stunden mit 4 Policen für 4 Autos für 5 Tage und 10 geschafften Menschen. Den Hergang zu beschreiben sprengt den hiesigen Rahmen. Was wir an der Grenze an Zeit gespart hatten ging jetzt für die Versicherungsabschlüsse wieder verloren. Und der Geldtausch auf dem Markt gemeinsam mit dem Versicherungschef – ein Schauspiel. Die Frauen waren wie Habichte nach den Rubel.

So versichert konnten wir uns noch mal 80 km auf die halsbrecherische Piste wagen. Kurz vorm Dunkelwerden bogen wir ab auf eine wirkliche Sandpiste bis ans Kaspische Meer. Hier fuhr es sich wie auf Watte. Leider schafften wir es nicht ans Wasser zu gehen, weil es dunkel und morastig wurde und die Insekten über uns herfielen.Es ist für uns unvollstellar das wir am Kaspischen Meer sitzen !

  1. Noch ein paar Worte für Geli, danke für die hervorragende Dokumentation, so erlebt man vieles so gut mit.LG Gü

  2. Mit großer Erwartung haben wir auf die heutigen Erlebnisse gewartet.Alles in habt Ihr heute viel erlebt und man kann euch nur bewundern, wie gut Ihr das gemeinsam alles meistert.Wir wünschen euch weiterhin alles Gute und Schöne Pfingsten.Liebe Grüße von uns Drei Mortkeranern

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