14. Mai 2016 Begegnungen mit netten Menschen in Kasachstan
Allen zu Hause ein schönes Pfingstfest. Das gibt es hier nicht, denn Kasachstan ist ein islamisches Land. Die Friedhöfe sehen völlig anders aus als die russisch-orthodoxen. Die Grabstätten sind Familienmausoleen mit sehr unterschiedlicher Größe und Prunk je nach Bedeutung der Familie. Die Frauen legen sehr viel Wert auf ihr Aussehen und das ihrer Kinder. Aber das Umfeld der Häuser ist unbedeutend. Die Frauen sind durch die Sowjetzeit frei und unabhängig. Die Basare sind typisch orientalisch, aber hier sind im Gegensatz dazu meist die Frauen die Händlerinnen. Wir finden eine große freie Parkfläche vor dem Basar und merken nicht, dass wir im Halteverbot stehen. Als wir vom Einkaufen wiederkommen wartet schon die Polizei auf uns. Was nun? Im Gegensatz zu allen Unkeninformationen aus dem Internet wird Bernd mit Handschlag begrüßt, dann nach dem Woher und Wohin gefragt und dann werden wir freundlich weiter geschickt.
Weiter geht es durch das Schwemmland des Kaspisees, immer einige Meter unter Normal. Deshalb können wir nie das Meer sehen.
Nach einer Teepause vergisst Bernd das Licht am Auto anzuschalten. Wieder kommt Polizei. Sie stoppen uns und wir werden wieder nur freundlich ermahnt, das Licht anzuschalten. Das ist schon die 3. positive Erfahrungen mit der kasachischen Polizei. In der nächsten Stadt sind wir nur noch 88 km von der usbekischen Grenze entfernt. Bis dahin soll es keine Tankstelle mehr geben. Also hier noch mal tanken. Die Nacht verbringen wir im letzten größeren Ort vor der Grenze neben einer Polizeischule. Von einem kleinen Kind bekomme ich eine Rose geschenkt – einfach so.
Auch hier finden wir kein Internet. Deshalb über diesen Weg unsere Fragen an die Familie: Wie geht es euch allen? Wie geht es Oma? Was macht ihr Pfingsten? Wie ist das Wetter bei euch? Hier wird es täglich wärmer – heute bis 30 Grad. Antwortet bitte über den Blog.









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