Dietmar und Geli Unterwegs

27. Juni 2016 Nach Murgab – das Zentrum des Ostpamir

Munterer Jungendlärm weckt uns. Ein weiterer Kleintransporter ist mit einer Gruppe Jugendlicher und Lehrer angekommen und baut ihr Grosszelt auf. Dann wird als nächsten das Volleyballnetz gespannt. Bei 8 Grad und Nebel brauchen auch alle sofort Bewegung. Eigentlich wollten wir ein paar Minuten eher losfahren, weil Regen droht, aber dann erfuhren wir, dass noch eine Frau mit ihrem Sohn nach Murgab mitfahren will. Sie wartet seid Tagen auf eine Mitfahrgelegenheit da sie selbst kein eigenes Auto hat. Die meisten ankommenden Autos sind übervoll besetzet. Gerade begegnete uns eins, da hatte der Fahrer sogar ein Baby auf dem Schoss. Da kam unser Guidefahrzeug für die Frau gerade recht.

60 km Piste, zum Glück nur mit ganz wenig Regenspuren haben wir zu schaffen. Die Murmeltier tanzen für uns einen Morgentanz, die Schneewolken spielen mit der Sonne, wer ist der Stärkere. Zuerst gewinnen die Schneeflocken und trudeln um unser Auto, dann Sonne. Verrückt, es ist Ende Juni.

Für uns ist die Strecke ein Ersatz für die Saharapisten.

Bis Murgab sind es dann auf der M 41 nur noch 30 km.

Das Hotel und der Ort haben den Charme einer einfachen Gebirgsunterkunft, mehr ist hier in 3600 m Höhe nicht zu erwarten. Luxusreisende werden hier enttäuscht sein. Der amerikanische Radfahrer, der uns begegnete, wird sicher froh sein über so eine Herberge. Es ist halt alles relativ und das Haus ist voll mit internationalen Gästen: Spanier, Franzosen, Niederländer, Deutsche, Engländer, Australier und das wird täglich wechseln. Morgen zerstreuen sich alle wieder und da alle ähnliche Routen haben werden wir einigen wieder begegnen.

in den Bergen hat es geschneit, wir befürchten Niederschlag,es hat nur leicht gegraupelt

Murgab

unser Hotel“Pamir“ in Murgab
letztes gemeinsames Abendessen mit unserer Begleitung

  1. Liebe Heidi K.,
    ich finde es toll und bin ganz gerührt das Sie die Reise unserer Eltern verfolgen ohne das sie persönlich zu kennen. Ich hätte nicht gedacht, die dieses Abendteuer so viele Menschen berührt und auf die verschiedensten Weisen zusammenführt.
    Lassen Sie es sich gut gehen und gemeinsam werden wir mit Spannung auf die nächsten Berichte warten und dann voller Begeisterung verschlingen.
    Viele Grüße, Katrin Meischner

  2. Mit Spannung und großer Niegier verfolgen alle Berichte der
    letzten Tage.Die Natur ist herrlich und kann Ihn schon verzaubern.
    Die vielen Erlebnisse mit so vielen netten,freundlichen und vor allem
    gastfreundlichen Menschen, sind für uns sehr beeindruckend.
    Das sind für einmalige Begegnungen, die Ihr nie vergessen werden.
    Für die nächsten Aktionen im höheren Bergland wünschen wir Euch
    und allen Mitreißenden viel Glück.
    Liebe Grüße von der ganzen Manschaft.

  3. Guten Morgen,
    war jetzt mal 4 Tage bei meinen Enkeln in Bayern und musste aber schnell mal deinen letzten Bericht lesen. Natürlich werde ich alle von dir grüßen.
    Die anderen Tagesberichte lese ich erst in aller Ruhe wenn unser Ausflug vorbei ist.
    LG Horst

  4. Hallo Familie Meischner, es grüßt Sie herzlich eine Unbekannte aus HY, aber eine Bekannte von Ihrer ehemaligen „Softwaremakerin“! Sie gab mir auch den Hinweis für Ihren Blog.
    Seit Beginn Ihrer abenteuerlichen Reise verfolge ich nun täglich Ihre Erlebnisse und für mich ist jeder Morgen der erste Griff zum Laptop Pflicht. Sehnsüchtig warte ich auf neue Beschreibungen von Ihnen. Nicht von ungefähr, denn ich unternahm 1970 eine „kleine Variante“ dieser Reise, die bis nach Tbilissi und Jerewan ging. Schon damals erfuhren wir die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Kaukasusmenschen, die wir nie vergessen werden. Ich kann das alles gut nachvollziehen, was Sie jetzt erleben.
    Ich wünsche Ihnen allen noch viele schöne Erlebnisse und bleiben Sie vor allem gesund.
    Heidi K.

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