Dietmar und Geli Unterwegs

26. Juli 2016 Im Sharyn-Canyon

Heute Nacht glaubten wir, die Welt geht unter. Schon abends kommt

ein mäßiger Wind und Wetterleuchten. Nach Mitternacht weitete sich das alles zu einem kräftigen Sturm aus, der kein Ende nehmen wollte. Das Geheule traf voll unsere Breitseite, so dass wir uns entschlossen in einer Sturmpause das Dach runter zu lassen, was nicht unbedingt glücklich gelang aber wir schafften es. Nun war die Angriffsfläche zwar geringer, aber wir steckten in einer überhitzten Mausefalle. D. schlief trotzdem. Ich lauschte bei jeder Böe, ob wir umkippen. Dann hörte ich ein klapperndes Geräusch und sah, dass sich unsere Treppe auf Wanderschaft machte. Ich also mutig ins Getöse und Treppe eingefangen. Irgendwann nach 3 Uhr siegte dann auch der Schlaf bei mir. Früh standen wir noch am gleichen Fleck und der Spuk schien nur ein Traum.

Da wir noch eine Nacht hier bleiben wollen, brachten wir die Autos an einen scheinbar sichereren Ort.

Nun wollten wir alle in den Canyon. Der Weg hinab war heiß und steil, aber die Anblicke der steinernen Naturzeugen entschädigt uns für die Anstrengung. Wir fotografierten ohne Ende. An einer engen Durchfahrt wussten wir endlich, warum wir mit unseren Monsterwagen nicht bis zum Camp im Canyon konnten.

Endlich am Sharyn angekommen, erwarteten uns Salat, Pommes, Cola und Kaffee, alles wie zu Hause, aber heute heiß willkommen.

Für die Rückfahrt gönnten wir uns eine Taxifahrt mit Quad als Zugfahrzeug und einem windschiefen

8-Sitzer-Anhänger, der auseinander zu fallen drohte und dann mit Affenzahn über die ausgewaschene Piste “ fegte“.

Das schlimmste Rummelkarussell ist nichts dagegen. Wir Frauen waren begeistert. Dann noch 167 Stufen nach oben und wir waren schweißtriefend wieder am Auto mit einem Naturschauspiel im Kopf und vielen Bildern reicher.

Ein Minigewitter brachte ein wenig Schatten aber auch schon den Wind.

Heute war hier internationales Publikum. Der Canyon scheint bekannt und beliebt zu sein.

Auch bei den Adlern, die über dem Abgrund kreisen und nach den vielen kleinen Nager Ausschau halten.



  1. Hallo,hallo, es ist jetzt 22:00 Uhr, und dachte mußte doch mal gucken,
    ob das technische Problem gelöst ist.
    Und wir sind froh, dass es euch gut geht, und wir wieder unsere morgendliche
    Lektüre haben.Wir wünschen weiter eine gute Fahrt und natürlich viele
    schöne Erlebnisse.Also seit ganz lieb gegrüßt von Gü&Ga

  2. Hallo Reisende
    Heute wieder ein paar Grüße aus der Heimat. Wir haben uns schon leichte Sorgen über die Ruhepause im Block gemacht. Da fehlt uns die morgendliche Lektüre die uns den Tag so schön beginnen lässt. Wir hoffen das ihr das technische Problem bald lösen könnt.
    Danke für die schönen Berichte aus dem Skigebiet, dem Weg zum Gletscher und zur Goldmine. Nun habt ihr euch ja wieder in Kassachstan zusammengefunden und wir wünschen euch allen weiter schöne Erlebnisse und wenige Reifenpannen.
    Uns geht es gut und wir sind am Stausee. Momentan haben wir wieder über 30 Grad.
    Beste Grüße von S. & J.
    Zwischenzeitlich haben wir die Information über den Verlust des Handys gelesen und sind zu tiefst erschüttert.
    Wir leiden auch über den großen Verlust und können die Situation gut nachvollziehen. Ich wäre auch total deprimiert.
    Trotzdem es muss irgendwie weiter gehen!
    Wir wünschen weiter schöne Erlebnisse und nur noch angenehme Erlebnisse!

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