Dietmar und Geli Unterwegs
Offroad-Reise mit dem Pickup Truck auf dem Sibirischen Trakt in den Fernen Osten Russlands

11. Juni 2018 Die Rückreise beginnt – Abschied von Wladiwostok, der Beherrscherin des Ostens

Russland ist riesig, da sind 90 Tage Reisezeit nicht viel, deshalb heißt es Abschied zu nehmen von Wladiwostok. Und wo ginge das besser, als auf der Anhöhe über der Brücke. Die Stadt hätte noch einiges Sehenswerte gehabt. Doch jetzt erfreuen wir uns an dem Anblick von Meer, Brücke und Stadt. Durch die vielen Straßen verschluckt sich unser Navi und es führt uns über die große Brücke – danke!!!

Über schlaglochreiche Vorstadtstrassen gelangen wir zur Ausfallstrasse, die über einen drei Kilometer langen Damm über die Amurbucht führt. Am Beginn des Damms steht das Ortsausgangsschild für Wladiwostok – anhalten, rausspringen, fotografieren – da kommt schon der Brückenwärter. Schnell weg!!!

Wir tauchen über die Wellblechhuppelfernverkehrsstraße M 60 wieder ein in die Weiten der Primorsky kray – Region am Meer, die sich vom äußersten Südostzipfel Russlands bis zur Chabarowsk kray zieht. Dieser Landstrich am Pazifik gehörte früher zur Mandschurei. Er war um 1850 fast menschenleer. Die Zahl russischer Stützpunkte wuchs in dieser Zeit beständig, so dass 1860 in einem Vertrag in Peking der Fluss Ussuri als neue Grenze zwischen Russland und China festgelegt wurde. Damit waren die Voraussetzungen geschaffen für die rasche Entwicklung Wladiwostoks und der Besiedlung der Ussuriregion.

Wir fahren jetzt durch die Tiefebene des Ussuri mit all seinen Nebenflüssen und sehen im Westen Berge in China und im Osten ein Gebirge entlang der Pazifikküste.

Wir würden so gern einmal über den Ussuri nach China schauen, aber in Dalneretschensk kommen wir nur in die Nähe des Ussurska, des kleinen Ussuri. Wir stellen wiederholt fest, dass es kaum Zugänge mit dem Auto zu den Flüssen gibt. Auch geht entlang des Flusses die Bahnlinie, die es ebenfalls verhindert an den Fluß zu kommen.Nur in den großen Städten kommt man bis ans Ufer. Sonst kennen nur Angler die Schleichwege. Die Flüsse werden hier nicht begradigt und sind daher im Dickicht verborgen.

Am Straßenrand kaufen wir frische Erdbeeren 🍓, ungedüngt und innen auch rot, und Schoten. Das wird ein lecker 😋 Essen. Es wird Abend, die Sonne zaubert über die chinesischen Berge ein Purpurbild. Eigentlich steht China für uns immer als ein Land der aufgehenden Sonne. Alles eine Sache der Perspektive. Nun beginnt die Suche nach einem Schlafplatz. Die ersten beiden erschienen uns zu klein, beim dritten war eine ausgelassene Party, beim vierten wollten uns zwei junge Kasachen ziemlich aufdringlich etwas verkaufen, obwohl der Chef des Cafés gern gesehen hätte, dass wir bleiben. Er wollte mit uns am Morgen schwatzen, er war in der DDR beim Militärdienst.

Doch wir suchten Weiter und fanden 23.30 Uhr noch etwas geeignetes. Morgen können wir nicht so wählerisch sein, da ist die Besiedlung der Strecke extrem geringer.

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2 Kommentare

  1. Hallo Ihr Lieben, es ist ja kaum zu Glauben , dass Ihr nun schon
    auf dem Rückweg seit, den wir weiterhin mit großem Interesse ver-
    folgen und uns auf viele schöne Erlebnisse und tolle Fotos
    freuen. Wir wünschen euch weiterhin alles Gute.
    Ganz lieb grüßen euch aus der Heimat
    Mama, Günti und Gabi

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