Dietmar und Geli Unterwegs
Reisetagebuch unserer Offroad-Reise mit dem Pickup Truck auf dem Sibirischen Trakt in den Fernen Osten Russlands

29. Juli 2018 Ankunft in Kasan, die Hauptstadt Tatarstans

Als wir erwachen nieselte es wieder einmal um uns herum. Das Europahoch ist hier nicht so stabil wie in Deutschland, obwohl wir der Heimat immer näher kommen. Heute konnten wir gleich zweimal die Uhr eine Stunde zurück stellen, von der Permer Zeit zur Samaraer Zeit und später zur Moskauer Zeit. Jetzt trennt uns nur noch eine Stunde von der heimatlichen Zeit.

Obwohl der Nieselregen bald aufhört, begleiten uns die dicke Bewölkung und kalte Wind bis Kasan.

In der Stadt finden wir eine „Automojka“ und hier lassen wir die letzten Spuren der sibirischen Straßen absprühen. Schade!!!

Beim Warten auf unser Auto kommen wir mit einem anderen Kunden ins Gespräch und, wie sollte es anders sein, er war auch in der DDR in Schwerin stationiert.

Mit unserem, nun wieder glänzenden, Auto suchen wir das Hotel.

Es liegt direkt neben dem Theater unweit der Karla Marksa ulitca. Unser Zimmer wird durch einen mit Sonnenschutzglas versehenen Balkon erweitert. So etwas hatten wir noch gar nicht.

Schon auf den ersten Blick spüren wir, dass Kasan eine Stadt mit langer Geschichte ist, anders als die sibirischen Städte.

Um den Eindruck von der Stadt zu erweitern, gehen wir Richtung Ufer der Kazanka und bekommen einen großen Rundblick über die Stadtteile am anderen Flußufer mit dem Fußballstadion, in dem die deutsche Mannschaft gescheitert ist.

Die Stadt beeindruckt uns schon jetzt.

In dem Regierungs- und Kunstviertel finden wir nur teure Cafés. Wir wollen aber etwas Kräftiges essen. Also gehen wir zum Hotel zurück, da gibt es eine Pizzeria, genau das Richtige. Hier bekommen wir Holzofenpizza und Pasta. Alles bestens!!

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