05. August 2018 Susdal, eine Perle der Baukunst
Heute starten wir den zweiten Anlauf nach Susdal. Die Einwohner lassen sich viel einfallen, um ihre Stadt sehenswert zu machen und am Tourismusgeschäft teilzunehmen. Die Holzhäuser sind liebevoll restauriert. Cafés und Restaurants laden in verschiedensten Varianten zum Verweilen ein.
Und dann diese vielen verschiedenen Kirchen, eine solche Konzentration sakraler Bauten haben wir noch nirgendwo gesehen. An jeder Ecke bietet sich ein neues Bild, das einen staunen läßt. Die Stadt verströmt auf jedem Meter Geschichte. Vor lauter Bewunderung merken wir gar nicht, dass sich hinter uns schon wieder dicke Regenwagen am Himmel auftürmen. Der Wind bricht los und die Markthändler haben zu tun, ihre Waren in Sicherheit zu bringen. Wir retten uns vor dem losprasselnden Regen in ein Café und schlemmen derweil.
Irgendwann sind die himmlischen Gieskannen leer und die Kirchen spiegeln sich jetzt, frisch gewaschen, eitel in den Pfützen.
Die Straßen beleben sich erneut und der Touristentrubel geht weiter. Aber irgendwie verläuft sich hier alles in den vielen Gässchen und Winkeln, so dass die Stadt nicht so überfüllt von Besuchern wirkt.
Auch die Einwohner scheinen im Einklang mit dem Tourismus zu leben. Es gibt so freundliche kleine Gesten, die uns zeigen, dass wir als Gäste willkommen sind. So werden wir gebeten, etwas in das Gästebuch einer Kirche zu schreiben oder eine Verkäuferin fragt, wie uns die Stadt gefällt und schwärmt dann selbst, wie gern sie hier lebt und wie sie die Stadt liebt, weil keine Industrie hier ist. Diesen Stolz auf ihr Land, ihre Stadt spüren wir immer in den Gesprächen mit den Menschen.
Susdal ist wirklich eine Reise wert und auch für Wohnmobilisten gut zu erreichen. Und der hiesige Campingplatz erfüllt alle Erwartungen.





























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