Dietmar und Geli Unterwegs
Reisetagebuch unserer Offroad-Reise mit dem Pickup Truck durch Lettland, Littauen und Polen

23. August 2018 Unser Auto braucht Hilfe

Heute hieß es schnell aufzustehen, denn unser Auto sollte in die Werkstatt. Dort angekommen, stellen die Monteure fest, dass beide vorderen Radlager erneuert werden müssen. Durch das „unrunde“ drehen arbeitet das ABS nicht mehr und das Spiel wird bei einer Weiterfahrt wird auch immer grösser. Die Reparatur würde bis 16 Uhr dauern da auch erst die richtigen Lager beschafft werden müssen.

Nun hatten wir Zeit, einen neuen Campingplatz zu suchen. Wir fahren auf die gleiche Halbinsel, nur ein Stück weiter bis zum Jachthafen. Hier gab es zur Mittagszeit noch Plätze mit tollem Blick über den Fluß zur Altstadt.

Am Nachmittag rief die Werkstatt an, dass das Auto fertig sei. Ich bestellte per Telefon im „feinsten Englisch“ eine Taxe zum Campingplatz und war sehr gespannt, ob da wirklich eine kommt. Und tatsächlich 20 Minuten später war sie da.

Bei der Fahrt durch die Stadt konnten wir jetzt ein bisschen die Hauptstadt Lettlands bewundern. Sie gilt als kulturelles Zentrum des Landes. Außerdem ist die Stadt für ihre Gebäude aus Holz, die Jugendstilarchitektur und die mittelalterliche Altstadt bekannt. Letztere ist nur für Fußgänger zugänglich.

Die Innenstadt scheint täglich im Nachmittagsverkehr hoffnungslos verstopft zu sein und auch der Taxifahrer hatte Schwierigkeiten eine freie Strecke zu finden.

Für 10 € brachte er uns trotzdem relativ schnell zur Werkstatt.

Hier konnten wir unser UFO wieder funktionsfähig in Empfang nehmen. Ein großer Dank an die Nissan-Werkstatt, die uns so unkompliziert und fachgerecht und schnell geholfen hat. Sie wird geleitet von 2 Brüdern mit ihrem Vater die begeisterte und aktive Offroadfahrer sind. So hatten wir sofort einen gemeinsamen „ Draht“

und schauten und die Bilder von der letzten Reise nach Murmansk an.

Jetzt wollten wir selbst eine kleine Erkundungstour durch das 700.000 Einwohner zählende Riga starten, denn wir suchten Emils Gustavs Schokoladenladen. Dabei gerieten wir in eine Baustelle aus der es nur gesperrte Einbahnstraßen gab und selbst die Einheimischen etwas irritiert umher irrten bis eine beherzte Frau einfach in eine Straße rein fuhr und wir hinterher.

Dann führte uns das Navi zielsicher zu dem Schokoladen und ich staunte nicht schlecht, was es da für Leckereien gab. Ich musste mich sehr beherrschen nicht in einen Kaufrausch zu verfallen.

Zurück an unserem Campingplatz legte gerade das große Kreuzfahrtschiff ab, das hier geankert hatten und die Segelschiffe, die in Riga gerade eine Regatta hatten die

„Platu 25 World Championship“, legen an. Hier gibt es eine Menge zu sehen.

Der Abend ist herrlich warm und so können wir das Treiben und die Lichterspiele auf der Düna/ Daugava bis Mitternacht verfolgen. Außerdem haben die Platu 25-Teilnehmer ein Abendevents, das bis 2 Uhr nachts geht.

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