19.-22. Mai 2019 Von Clermont Ferrand über Bad Schönborn und Magdala nach Hause
Bei der Abfahrt am 19.5. vom Vulkangebiet des Zentralmassiv bei Clermont-Ferrand in Frankreich war der Himmel schon bedeckt und es war kühl um 13 Grad. Es ging zuerst durch enge, steile Vorstadtstrassen, dann auf die Autobahn quer durch Frankreich bis an die Saône nach Seurre.
Hier rasteten wir schon vor zwei Jahren. Aber der alte Platz ist geschlossen. Der neue ist im Schlosspark und sehr schön angelegt. Betrieben wird er von einer frankreichweit arbeitenden Stellplatzfirma. (www.camping-car-Park.com)
Man bekommt eine lebenslang gültige Codekarte, die man aufladen muss und dann bei der Ausfahrt als Zahlungsmittel verwendet.
Harald ist diese Karte in Sevilla mit gestohlenen worden. Bettina gibt ihre Daten also neu ein und auf dem Display: „Sie haben schon eine Karte“. Was nun? Die Schranke öffnet sich nicht. Also die angegebene Nummer anrufen,es wird auch deutsch gesprochen und siehe da, Bettina bekommt eine neue Karte und wir können einfahren.
Der Regen ist abgezogen, also gehen wir die Gegend neu erkunden. Seurre ist eine französische Kleinstadt mit 2408 Einwohnern im Département Côte-d’Or.
In idyllischer Lage an der Saône gelegen, hat sie einen kleinen Yachthafen. Der Tourismus ist ein bedeutender Erwerbszweig in Seurre, es gibt zwei Hotels, zwei Pensionen sowie drei Campingplätze.
Von Seurre aus geht es über die Autobahn nach Mulhouse und über den Rhein nach Deutschland. Schön, wieder zu Hause zu sein!
In Frankreich haben wir die meisten Mautgebühren bezahlt. Aber immer auf Nationalstraßen ausweichen macht auch nicht glücklich, vor allem nicht bei Regenwetter. In Deutschland sind die Autobahnen proppenvoll und zahlreiche Baustellen sorgen für Staus.
In Bad Schönborn beim Autobahndreieck A5 – A6 ist an der Thermalquelle ein großer Stellplatz. Abends baden und saunieren wir im sehr warmen Solewasser – sehr erholsam und entspannend.
„Tief Axel“, dem schon seit Tagen in den Wettermeldungen ein Unwetterruf voraus eilt, hat uns nun erreicht und hüllt uns in mehr oder weniger heftigen Regen bei 13 bis 14 Grad mit kurzen Regenpausen. Am Nordrand des Thüringer Waldes wird’s wieder sehr heftig und neblig.
In Magdala an der A4, Ausfahrt 51 parken wir nach 389 km unsere WOMOS an Haases Thüringer Bratwurstimbiss, dem „Berühmten“, vertreten uns erst mal die Füße bis zur Kirche in Magdala.
Die kleine Kirche ist offen und wir finden viel Wissenswertes darin. Beim Rückweg beeilen wir uns, denn die Wolken werden schon wieder dicker. Und tatsächlich, während des Essens nieselt es schon wieder.
Die letzte Thüringer Bratwurst aßen wir am Südwestkap in Portugal und jetzt gibt es hier wieder echte Thüringer Bratwürste, sehr lecker. Für zu Hause nehmen wir auch welche mit.
Nun noch einmal schlafen zwischen dicken LKW und morgen geht es dann nach Hause, nur noch 240 km.
Damit endet eine sehr schöne, erfahrungsreiche und interessante Reise über knapp 8000 km !



Abfahrt in Clermont-Ferrand


Stellplatz in Seurre






Schleuse in Seurre,Frankreich

Reiseverlauf,



Technik Museum in Sinsheim




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