Dietmar und Geli Unterwegs

4.-5. Juni 2022 Vom Ohridsee nach Berat, die „Stadt der 1000 Fenster“

Abschied von dem Camp am Ohridsee

Den Samstag haben wir nur auf unserem Paradiescamp verbracht. Am späten Nachmittag wollten wir mutig sein und im See baden. Der Einstieg wurde zur Mutprobe und nach wenigen Schwimmzügen kam eine Seeschlange auf mich zu. Ein hübsches Tier, aber ich wollte doch keine nähere Bekanntschaft machen. Deshalb war ich schnell raus aus dem Wasser.

Unterwegs nach Berat
Wir sind auf kleinen Nebenstraßen unterwegs

Heute, am Pfingstsonntag, fahren wir über ziemlich enge Nebenstraßen durch Hügelland weiter nach Süden in die Stadt Berat.

Unser Stellplatz gegenüber dem 5 Sterne Hotel „Colombo“

Berat liegt am Fluss Osum und hat 64.473 Einwohner.

Die Stadt wird „Stadt der tausend Fenster“ genannt und wurde 1961 offiziell zur Museumsstadt ernannt und 2008 UNESCO-Welterbe. Sie steht unter besonderem Schutz: In drei Stadtteilen mit den typischen historischen weißen Häusern sind Neubauten verboten. Insbesondere dank der drei kompakten Altstadt-Quartiere Mangalem, Gorica und Kalaja(deutsch: Burg) und der vielen Moscheen und Kirchen gilt Berat als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes.

Stadtteil Mangalem

Die Stadt der 1000 Fenster

Dieser Stadtteil zieht sich den Hügel zur Burg hinauf. Die Häuser stehen sehr dicht, die Fassaden zum Tal hin haben alle große Fenster. Diesem Viertel verdankt deshalb die Stadt ihre Bezeichnung „Stadt der tausend Fenster“. Im ehemals nur von Muslimen bewohnten Quartier stehen mehrere bedeutende Moscheen. Fast an der steilsten Stelle des Burgbergs klebt die kleine Michaelis-Kirche über dem Fluss.

Stadtteil Gorica

Lange war dieses Viertel nur durch eine Brücke mit dem Rest der Stadt verbunden, weshalb sich hier nur wenig verändert hat.

Sehenswert ist insbesondere das St.-Spyridon-Kloster von 1864. Die osmanische Steinbrücke wurde 1780 erbaut.

Wir sehen das alles in der Abendsonne. Das gibt diesen alten Gebäuden einen besonderen Reiz.

Die Stadtpromenade und der Park ist heute zum Sonntagabend Tummelplatz von Jung und Alt. Immer noch sind 30 Grad. Alle Cafés sind voller Menschen. Wir kommen uns vor wie in einer Touristenhochburg an der Küste in Italien. Aber wir sind mitten in Albanien, fernab von Touristenströmen. Wir finden noch einen Platz und bestellen, na was wohl? Pizza und Salat. Beides sehr lecker. 

Dann geht es zurück zu unserem Stellplatz, der sich unmittelbar neben einem riesigen 5 Sterne Hotel „Colombo“ befindet.

Die Nacht ist hochsommerlich, Dietmar sitzt wie immer draußen, da bekommt er Besuch von einem netten Hund. Er bekommt Wasser und Futter und so bleibt er ein Weilchen bei uns. Um

Ein Blick auf die Stadt von unserem Stellplatz aus

00.30 Uhr trennen wir uns und der Hund geht wieder seiner Wege !

4 Kommentare

  1. Hallo, Geli und Dietmar! Das Gebäude des Hotels „Colombo“ sieht so aus, als wäre es Vashington. Im ersten Moment wunderte ich mich sehr))

    1. Vielen Dank Victoria, genau, das dachen wir ebenfalls, du hast voll recht mit deiner Feststellung, es ist ein sehr beeindruckendes Bauwerk!
      Die Stadt Berat ist beeindruckend und hat uns sehr gefallen!
      Liebe Grüße
      Geli & Dietmar
      Schön das du uns auch
      auf dieser Reise begleitest !

  2. Hallo ihr zwei, sehr interessanter Blog mit lesenswerten Berichten und tollen Fotos. Alles werde ich mir dann zu Hause ansehen. Grüße Oliver (momentan in Rumänien)

    1. Danke Oliver, schön
      das dir der Blog gefällt!
      Wir denken oft an dich jetzt bei der Hitze und dein fernes Ziel !
      Wir wünschen euch eine einenReise
      Geli & Dietmatr

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