Dietmar und Geli Unterwegs

16.-17. Juli 2022 Castel Gandolfo – Die Sommerresidenz des Papstes

Nach dem nächtlichen Jugendtreffen vor unserem Auto haben wir entspannt weiter geschlafen, nicht so lange wie sonst. Auf dem Parkplatz begann frühzeitig reges Treiben. Wir beschlossen, nicht im UFO zu frühstücken, sondern in einem Cafe gegenüber.

Zuerst gingen wir noch einmal zu dem Aussichtspunkt, um einen morgendlichen Blick auf das noch klare Rom zu werfen.

Blick auf Castel Gandolfo

Dann fuhren wir an der Flanke des Monte Cavo, der 946 m hoch ist, entlang nach unten zum Albasee. Auf der anderen Seite des Sees liegt Castel Gandolfo, was für eine Ansicht. Auch hier finden wir erstaunlich schnell einen Parkplatz nahe der Residenz.

An einem Brunnen will ich meine Kopfbedeckung ins Wasser tauchen als Schutz vor der Hitze, da sticht mich doch ein dicker Brummer aus Bedrängnis ins Bein – Mist. 

Um 12.00 sind wir am Palast, fragen uns durch das Sicherhritssystem hindurch und sind wenig später stolze Besitzer der Tickets für Garten und Palast.

Um 12.30 Uhr beginnt eine Busrundfahrt durch die riesigen Gartenanlagen mit Audioguide. Zu Fuß könnte man bei der Hitze nicht in die Gärten. Wie haben das die alten Päpste im Sommer hier ausgehalten? Sicher nur abends, sonst im Palazzo.

Der Blick nach Rocca Di Papa, wo wir am Vortag waren

Vom Palast aus haben wir wunderbare Ausblicke auf den See und nach Rocca di Papa.

Die Räume sind sehr hell und freundlich und die Reihe der 265 Päpste seit Petrus ist beeindruckend.

Der jetzige Papst Franziskus schläft nicht mehr hier und hat die Gärten und den Palast für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der letzte Papst, der hier schlief, war Benedikt, unser Bayer.

16 Uhr verlassen wir den Palast sehr beeindruckt. Auf dem Weg zum Auto beschließen wir weiter zu fahren. Hier ist es zu heiss – 37 Grad.

Wir fahren Richtung Norden in die Nähe von Siena auf einen Wohnmobilstellplatz an der Terme in Rapolano. Ein großer Platz mit einigen Schatten spendenden Bäumen. Nun sind wir in der Toskana.

Wir bleiben noch hier, denn sonntags in eine Stadt wie Siena bei dieser Hitze, 38 Grad, muss nicht sein. Nachmittags gibt es sogar ein paar Wolken und einen fernen Donner.

Abend wollen wir in den Ort etwas essen gehen.

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