Dietmar und Geli Unterwegs

18. Juli 2022 Siena – Die Schöne

Wir kommen relativ zeitig in Siena an. Der Campingplatz ist relativ weit weg von der Altstadt aber gut mit dem Bus zu erreichen. Wir finden einen Schattenplatz, trotzdem ist es unerträglich heiß und wir genießen erst mal den Swimmingpool.

Wir kommen in der Toskana an

So wird es wieder spät als wir in Siena Altstadt ankommen. Ein Miniregenschauer und der Gang in eine falsche Richtung, lassen uns bei den Hauptsehenswürdigkeiten erst ankommen, als sie gerade schliessen.

Das Rathaus

Aber der fächerförmigen Hauptplatz, der Piazza del Campo, an dem das gotische Rathaus (Palazzo Pubblico) und der Torre del Mangia liegen, lässt uns auch so den Atem anhalten. Von der charakteristischen weißen Krone des schmalen Turms aus dem 14. Jh. bietet sich ein weiter Panoramablick, den ich nun nicht genießen kann. Mir ist dafür der Anstieg erspart geblieben.

Mit gut 50.000 Einwohner*innen ist Siena vergleichsweise überschaubar. Die Stadt ist groß genug, um eine unglaubliche Fülle an eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten zu bieten. Und dennoch klein genug, um alles zu Fuß zu erreichen und sich schnell zurechtzufinden.

Der Dom

So hasten wir zum Dom, in der Hoffnung, da noch Einlass zu finden. Zu spät, zu!!! Doch der Anblick von außen, phantastisch, die rosaen und weißen Marmorsäulen so behauen, als wären sie verdreht und die vielen Figuren und Ornamente, das Gesamtbild. Wir sitzen und staunen. Der Dom von Siena ist die Mutterkirche des Erzbistums Siena in der Kirchenregion Toskana. Heute ist das mit charakteristischem dunkelgrünem und weißem Marmor verblendete Ziegelstein-Bauwerk eines der bedeutendsten Beispiele der gotischen Architektur in Italien.

Wir schlendern weiter. Die Gassen von Siena mit ihren hohen, mittelalterlich anmutenden Häusern fühlen sich ein bisschen an wie die Filmkulisse. Die Altstadt gehört jedenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Es ist zum Bummeln sehr angenehm, dass der Autoverkehr in der Altstadt stark reglementiert ist, sodass das Zentrum nahezu autofrei ist.

Wir landen wieder am Piazza del Campo und finden einen Sitzplatz in der ersten Reihe des „Abendflaniertheaters“. Wir bewundern das Lichtspiel der Abendsonne am Rathausturm, bewundern eine Mutter mit ihrem Kleinkind, begutachten die Garderobe der Vorbeigehenden und finden noch Zeit zum Essen. Dann wandern durch die nun erleuchteten Gassen zurück zur Bushaltestelle. Jeder der einsteigt fragt den Busfahrer:“Camping?“ Der nickt nur noch. Am Campingplatz wird der Bus leer.

Wir sitzen noch lange draußen , duschen noch mal kalt und finden trotzdem keinen Schlaf.

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