30. Januar – 08. Februar 2025 Winterwoche im Pitztal
Von München aus fahren wir über Garmisch-Partenkirchen und Ehrwald, vorbei an der Zugspitze, ins Pitztal in Tirol, Österreich.

Das Tal wird von der Pitze (auch Pitzbach genannt) durchflossen und liegt vollständig in den Ötztaler Alpen.

Auf einer Länge von 37 Kilometern schlängelt sich das Tal nach Süden durch die Alpenketten, östlich begrenzt durch den Geigenkamm und westlich durch den Kaunergrat. Von der Inntalautobahn bei Imst (716 m) windet sich die Talstraße bis auf 1670 m Höhe hinauf nach Mittelberg zur Gletscherbahn.

Unser Quartier befindet sich in Tieflehn, in der gemütlichen Pension „Edelweiß“.


Während die Jugend täglich bei strahlendem Sonnenschein auf die Pisten geht – entweder am Riffelsee oder auf den Gletscherpisten in 2300 bis 3400 m Höhe – genießen wir Rentner die Bergwelt etwas ruhiger.

Mit den Bergbahnen fahren wir als „Luftschnapper“ nach oben und schauen wehmütig dem Skizirkus zu.




Von der Aussichtsplattform des Höhencafés auf 3440 m Höhe haben wir einen phantastischen Rundblick auf unzählige 3000er-Gipfel der Alpen – von der Ortlergruppe bis zum Großvenediger. Der höchste Gipfel in unmittelbarer Nähe ist die Wildspitze mit 3768 m.

Von der Talstation der Gletscherbahn schnaufen wir zu Fuß bergauf bis zur Taschachalm, wo wir uns mit den Skifahrern der Familie zu einem leckeren Kaiserschmarrn treffen.


So sind wir täglich gut zu Fuß unterwegs.



Am Abend genießen wir entweder ein köstliches Essen in den umliegenden Restaurants oder zaubern uns in unserer Pension selbst eine abwechslungsreiche Mahlzeit.

Morgens verwöhnt uns die Wirtin der Pension „Edelweiß“ mit ihrem freundlichen Team mit einem gesunden, reichhaltigen Frühstück.

Durch das Fenster des Frühstücksraums haben wir einen traumhaften Blick auf die sonnenumstrahlten Gipfel und beobachten die gefiederten Pensionsgäste – Meisen, Spatzen, Amseln und Eichelhäher. Manchmal schaut Nachbars Katze neugierig dem Treiben zu. Die Eichhörnchen lassen sich dieses Jahr leider nicht blicken.

Ein Highlight für die Jugend ist die Gletschertour mit dem Bergführer Ernst Eiter („Schmatz“).


Nach 3,5 Stunden durch verharschten Tiefschnee und einer sieben Kilometer langen Rückstrecke sind alle beeindruckt – und völlig geschafft.

Am Samstag treten wir die Heimreise an. Zunächst verläuft die Fahrt reibungslos durch das verschneite Pitztal. Doch danach ziehen lange Staus die Reise immer mehr in die Länge.

Ein wunderschöner Sonnenuntergang verabschiedet den Tag, und die letzten 200 Kilometer fahren wir im Dunkeln. Mit der Sonne der vergangenen Tage und vielen lustigen Familienerlebnissen im Herzen erreichen wir nach elf Stunden endlich unser Zuhause.
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