21.- 23.O5. 2026 Weiter an der italienischen Fußsohle entlang bis Favaco zum Camp Kokus
Wir erkunden mit unseren Platznachbarn, die wir schon bei Bruno kennengelernt haben, in Isola di Capo Rizzuto die Restaurants. Alle öffnen erst nach 19 Uhr.





Wir vertreiben uns die Zeit mit Aperol Spritz und dem Blick auf das Castello.

Die Fortezza di Le Castella, üblicherweise nur Castello genannt, ist die Ruine einer Festung auf einer ins Meer hinausragenden kleinen Halbinsel im Ortsteil Le Castella der Gemeinde Isola di Capo Rizzuto.


Mit einer Pizza Calabrese werden wir der Region hier gerecht.


Im Camp genießen wir das Abendlicht über das Meer und den Blick zum erleuchteten Cap Collona. Im 10. Jh. ging das deutsche Reich bis in diesen Zipfel. Es gab zu dieser Zeit eine bedeutende Schlacht zwischen dem
deutschen Könige Otto und den Sarazenen, die Otto verlor. Es war eine wilde Zeit.




Am 23.05. fahren wir immer weiter nach Südwesten am Ionische Meer entlang.

Zuvor halten wir an einem reichhaltigen Gemüsestand und füllen unsere gesunden Vorräte auf. Im Ionischen Becken befindet sich das Calypsotief, die mit 5.109 Metern tiefste Stelle des Mittelmeeres westlich von Peleponnes. Aber auch an der italienischen Küste fällt das Ionische Meer rasch ab. Im tief eingeschnittenen Ionischen Becken erreicht das Wasser vor der Küste Kalabriens und Siziliens schnell Tiefen von über 2.000 bis 4.000 Metern.





Seit Tagen fahren wir auf der ss 106, die von Tarant nach Reggio Calabria an der ionischen Küste entlang führt. Sie ist sehr unterschiedlich ausgebaut, streckenweise wie eine Autobahn mit Tunneln, dann wieder so eng, dass vor kleinen Brücken wechselweise gefahren werden muss.
Wir fahren von der ss 106 ab und kommen auf eine Nebenstraße, die uns etwas „spanisch“ vorkommt. Aber sie führt uns zum Ziel.







Bevor wir zum Kokus-Camp kommen, fahren wir an ersten Riesenkakteen vorbei, die beginnen zu blühen.


Sobald wir einen Platz für uns gefunden haben, bekommen wir Besuch. Die erste Katze, dreifarbig, sucht unsere Nähe. Es dauert nicht lange, kommt die nächste, ihre Freundin. Nur gut, dass wir Katzenfutter gekauft haben.


Abends gibt es eine phantastische Pizza und super leckere frittierte Calamari mit Gemüse.





Wunderschöne Gegend – aber sehr gefährlich …….
für Radfahrer 🙂
wird uns immer an Lisi´s schlimmen MRB-Unfall im Mai 2025 erinnern. Schaut jedenfalls, dass Ihr da unten in kein Spital müsst.
Weiterhin alles Gute
Lisi & Martin