Dietmar und Geli Unterwegs
Reisetagebuch unserer Wohnmobil-Reise an den Küsten Spaniens und Portugals

13. Mai 2019 Wir erreichen den „Kathedralenstrand“ in Galicien

In der galicischen Provinz Lugo liegt einer der spektakulärsten Strände Spaniens. Der Kathedralenstrand macht seinem Namen alle Ehre – er heißt auf galicisch Praia das Catedrais und ist bei Ebbe ein Spektakel. Wegen der vielen Besucher ist ein Ticket von Juli bis September Pflicht und die Besucherzahl wird damit begrenzt. Sicher ist es dann auch schwer, einen Stellplatz zu bekommen.

Wir können das alles noch kostenfrei, auch den Stellplatz, oberhalb des Strandes mit Blick auf das stürmische Meer genießen.

Wir stehen 10 km westlich von Ribadeo. Hier liegt dieser Traumstrand, dessen Felsen sich wie eine gotische Kathedrale aus dem Wasser erheben, wenn die Ebbe für gute Sicht sorgt.

Wir gehen das erste Mal gegen 16 Uhr hinab, da ist das Meer schon 3 Stunden rückläufig, aber noch lange nicht an seinem tiefsten Punkt. Die Felsen werden noch umspült und es bilden sich Wasserkuhlen.

Ich gerate in so eine Kuhle und stehe bis zum Po im kalten Wasser, iiiih. Um 18.45 Uhr ist der niedrigste Wasserstand. Jetzt können wir viel weiter gehen.

Aber dann versperrt mir noch ein größeres Wasserloch den Weg und ich klettere nicht über die Felsen, um dieses zu umgehen. Es ist auch so beeindruckend, was wir sehen.

Nach 45 Minuten spüren wir schon deutlich, wie das Meer zurück kommt. Um 0.45 Uhr soll der höchste Wasserstand sein. Aber es ist zu finster um das richtig zu sehen.

Der Sturm rüttelt am WOMO und uns in den Schlaf.

Stellplatz am Strand

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