Dietmar und Geli Unterwegs

05. November 2019 Kathmandu Hauptstadt Nepals

Entdeckungstour bei angenehm sommerlichen Temperaturen durch Kathmandu. Die Hauptstadt Nepals liegt in einem Tal inmitten des Himalaya-Gebirges etwa 1400 m hoch.

Sie hatte 2011 etwa 1 Mill. Einwohner und ist in den letzten Jahren auf 5 Mill. angewachsen wahrscheinlich auch wegen des verheerenden Erdbebens 2015, das viele Dörfer im Land zerstört hat aber auch Kathmandu selbst.

Gegründet wurde die Stadt um 900 nach einer Sage in einem ausgeflossenen See, in dem eine Seerose blühte. Diese wurde laut Legende gerettet und in Stupas der Stadt bewahrt.

Im Zentrum des Gassengewirrs der Altstadt liegt der Durbar-Platz, auf dem in einem Kloster die lebende Göttin sehen.

Viele historische Stätten der Stadt wurden 2015 bei einem Erdbeben beschädigt oder zerstört. Der Königspalast am Durbar-Platz, der Hanuman Dhoka, und Kasthamandap, ein hölzerner Hindu-Tempel, werden derzeit restauriert.

Anschließend fahren wir zum Affentempel, einem herrlichen Aussichtspunkt über der Stadt.

Wir blicken über den Kathmandu-Talkessel von etwa 30 km Durchmesser.

Die umliegenden Berge haben Höhen zwischen 2.000 und 2.700 m. Im Norden, und mehr noch im Westen, haben die Ausläufer der sehr dicht gebauten Stadt den Fuß dieser Berge schon erreicht.

Die Altstadt hat eine extrem hohe Bebauungsdichte.

Die Bausubstanz der Wohngebäude, in der Altstadt mit kunstvoll geschnitzten Fenstern, ist meist sehr schlecht, und durch das Erdbeben erheblich zerstört worden. Diese historischen Häuser werden, wie im ganzen Lande, durch einfachste Betonbauten ersetzt, denen dann gleich einige Geschosse mehr aufgesetzt werden

Der ganze Verkehr spielt sich bis auf wenige Ausnahmen auf schmalen Straßen und Gassen ab, auf denen sich gleichzeitig die Fußgänger bewegen.

Zum Abschluss der Stadtwanderung fahren wir zur größten Stupa der Welt.

Dieser seit Jahrhunderten eines der bedeutendsten Ziele von Pilgern aus Nepal und den umliegenden Regionen des Himalaya ist. Die Gründung geht zurück auf das 5. Jahrhundert n. Chr. Mit einer Höhe von 36 Metern gehört der Stupa zu den größten seiner Art.

Buddhisten finden sich vor allem im Morgengrauen und zur Abenddämmerung bei dem Bauwerk ein, um es im Uhrzeigersinn zu umrunden In Vollmondnächten werden tausende Butterlämpchen auf den Terrassen, welche den Stupa im Grundriss eines Mandalas umgeben, entzündet. Einmal pro Jahr wird der halbkugelförmige Bau neu geweißt.

Bei dem Erdbeben 2015 wurde der Stupa beschädigt. Um die Reparatur durchzuführen wurde die gesamte Spitze abgetragen und neu aufgebaut. Die Weihe des wiederhergestellten Stupas fand

im November 2016 statt.

In der in unmittelbarer Nähe befindlichen Mandalaschule konnten wir noch die meisterliche Malkunst bewundern.

Jetzt geht nichts mehr in unsere Köpfe hinein.

Unser Busfahrer meistert das abendliche Verkehrschaos mit stoischer Ruhe. Bewundernswert!!! Hier wollten nicht mal wir Autofahren 😳.

Leckeres nepalesisch Essen rundet den erlebnisreichen Tag ab.

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